Selbstfürsorge ist keine Option — sie muss Priorität haben
- Uta Suhr

- 25. Apr.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 9 Stunden

Ich weiß, dass das viele triggern wird. Aber ich sage es trotzdem: Selbstfürsorge ist keine Option, sie muss Priorität haben.
Nicht irgendwann. Nicht wenn endlich ein bisschen mehr Zeit ist. Nicht wenn die Kinder größer sind, der Job ruhiger wird oder du mal weniger auf dem Zettel hast. Jetzt.
Ich hab das andere Modell jahrelang gelebt — erst funktionieren, dann ausruhen. Erst für alle anderen da sein, dann bin ich mal dran. Klingt vernünftig, oder? Klingt sogar selbstlos. Und genau deshalb ist es so verführerisch.
Weißt du, was bei mir passiert ist? Mein Körper hat irgendwann ganz klar gesprochen. Schlafstörungen, Zähneknischen, Magenschmerzen, eine permanente innere Anspannung, die einfach nicht wegging. Mein System hat sehr deutlich angezeigt: So geht es nicht weiter. Und Systeme lügen da nicht.
Der Moment, der alles verändert hat & Selbstfürsorge
Erst als ich aufgehört habe, mich selbst wie eine Randnotiz in meinem eigenen Leben zu behandeln, hat sich etwas verschoben. Als ich aufgehört habe zu hoffen, dass am Ende des Tages vielleicht noch ein kleiner Rest Energie für mich übrig bleibt — und stattdessen angefangen habe, mir Zeit einzuplanen. Bewusst. Fest. Nicht als Luxus, sondern als Notwendigkeit.
Das war kein großes Drama. Kein Lebensumbruch über Nacht. Aber es war eine Entscheidung, die alles andere danach verändert hat.
Selbstfürsorge ist kein Egoismus — sie ist die Basis
Ich höre das so oft: „Ich kann jetzt nicht an mich denken, die anderen brauchen mich gerade." Und ich verstehe das. Wirklich. Aber ich frage mich immer, wie lange du das noch durchhältst, wenn du dir selbst nie erlaubst, aufzutanken.
Du kannst nicht dauerhaft geben, was du dir selbst nicht gibst. Das ist keine Schwäche, das ist schlichte Physiologie.
Selbstfürsorge ist keine Wellnesslaune, die du dir gönnst, wenn du mal ein ruhiges Wochenende hast. Sie ist eine Haltung. Ein stiller, aber kraftvoller Akt von Selbstrespekt — der Entschluss, in deinem eigenen Leben nicht mehr am Rand zu stehen, sondern wirklich vorzukommen.
Und ja, das muss man manchmal erst lernen. Denn viele von uns haben gelernt, die eigenen Bedürfnisse so weit nach hinten zu schieben, dass wir irgendwann gar nicht mehr wissen, was wir eigentlich brauchen.
Genau da setze ich in meiner Arbeit an. Nicht mit großen Konzepten, sondern mit dem, was in deinem konkreten Alltag wirklich möglich ist — damit du deine Bedürfnisse wieder spürst, sie ernst nimmst und deinen Alltag so gestaltest, dass du nicht mehr funktionierst, sondern lebst.
Wenn du bereit bist, Priorität in deinem eigenen Leben zu werden — schreib mir gerne eine Nachricht oder buch dir ein kostenloses Kennenlerngespräch. Ich freue mich drauf.
Liebe Grüße
Uta



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