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Kleine Schritte, große Wirkung: Eine Erfolgsgeschichte aus meinem Coaching-Alltag

Neulich hatte ich eine Klientin im Coaching, die mich sehr berührt hat.

Nicht, weil ihr Leben von außen besonders „dramatisch“ gewirkt hätte – sondern, weil sie so ehrlich war mit dem, was in ihr los ist. Sie erzählte mir, dass sie innerlich oft kurz vorm Ausrasten steht. Nicht, weil sie ihre Familie nicht liebt. Sondern, weil sie das Gefühl hat, dass niemand ihre Grenzen sieht. Familienfeiern, anstrengende Tage mit den Kindern, Erwartungen von allen Seiten – und sie selbst irgendwo ganz hinten auf ihrer eigenen Liste. Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Nach außen läuft alles. Du funktionierst. Und gleichzeitig spürst du: So kann es auf Dauer nicht weitergehen.

Diese Klientin hatte sich entschieden, hinzuschauen. Nicht mehr wegzudrücken, nicht mehr nur „Zähne zusammenbeißen und durch“. Sie hat sich erlaubt, Fragen zu stellen wie: Was brauche ich eigentlich? Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein meine? Wie lange möchte ich mich selbst noch übergehen?


Im Coaching haben wir kleine Schritte gesucht, die zu ihrem Alltag passen. Kein „Jetzt wird alles komplett umgekrempelt“, sondern Dinge wie: bei Familienfeiern rechtzeitig zu gehen, wenn es zu viel wird. Eigene Pausen nicht mehr als Luxus zu betrachten, sondern als Notwendigkeit. Nur so kann sie genug Energie für die täglichen Herausforderungen haben. 


In stressigen Momenten fokussiert sie sich jetzt zuerst einmal auf sich selbst, um sich zu regulieren, statt mit den Kindern sofort nur "irgendwie" zu funktionieren.


Es waren keine spektakulären Schritte. Aber sie waren echt. Und es waren ihre eigenen kleinen Schritte in Richtung Selbstwirksamkeit in einem kompexen Leben.


Ein paar Wochen später saß sie wieder vor mir – und ich habe sie fast nicht wiedererkannt.


Die Themen waren nicht „weggezaubert“. Die Kinder sind immer noch lebendig, die Familie immer noch dieselbe. Und doch war da etwas Neues: eine spürbare Ruhe. Sie sagte Sätze wie: „Ich kann bei Familienfeiern viel besser bei mir bleiben.“ - „Ich merke schneller, wann es mir zu viel wird.“ - „Ich nehme mich selbst ernster – und komischerweise tun das andere jetzt auch.“ Und ich dachte: Genau dafür liebe ich meine Arbeit. Mich berührt es jedes Mal, wenn Menschen diesen inneren Schritt gehen: weg von „Ich muss halt, ich bin eben so“ hin zu „Ich darf mein Leben mitgestalten – in meinem Tempo, mit meiner Geschichte.“


Viele merken gar nicht, wie viel Einfluss sie auf ihren Alltag haben, bis sie sich trauen, Unterstützung anzunehmen. Es braucht Mut, sich selbst wichtig zu nehmen.


Mut, hinzuschauen. Mut, Neues auszuprobieren – gerade dann, wenn sich alles in einem nach Rückzug anfühlt.


Was ich in solchen Prozessen immer wieder erlebe: Menschen beginnen, sich selbst mit anderen Augen zu sehen. Sie sind liebevoller mit sich. Sie erlauben sich, Grenzen zu setzen, ohne sich dafür zu schämen. Und sie strahlen – nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil sie bei sich ankommen. Vielleicht bist du gerade an einem Punkt, an dem du nur weißt: So wie jetzt soll es nicht bleiben. Dann möchte ich dir heute einfach sagen: Du bist nicht falsch, weil du erschöpft bist. Du bist nicht schwierig, weil du Grenzen brauchst. Und du bist nicht egoistisch, wenn du dich selbst wichtig nimmst.


Veränderung muss nicht laut sein.


Manchmal beginnt sie damit, dass du dir selbst leise eingestehst: „Ich will es mir leichter machen. Ich darf Unterstützung annehmen. Ich darf mein Leben wieder mehr in die eigenen Hände nehmen.“



Danke an alle Menschen, die sich auf diesen Weg machen.

Ihr ahnt oft gar nicht, wie sehr ihr damit auch andere inspiriert – mich eingeschlossen. 💛


Ich wünsche Dir eine zauberhafte Woche mit vielen wertvollen Impulsen.

Liebe Grüße

Uta 


Ich bin übrigens die, die zuhört, bis du dich selbst wieder hörst.

 
 
 

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